Eislaufen in Wien. Die schönsten Plätze

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Tief in der Hektik des Stadtlebens findet man jeden Winter ab Anfang November Resorts der Romantik und Glückseligkeit. Die Eislauf-Areale wirken abgeschottet vom Stress des Alltags, es scheint als würde die Zeit dort langsamer ticken, oder gar stehen. Wer der Meinung ist, Freiluftsport in einer Großstadt habe keinen Anreiz, der liegt falsch. Die drei folgenden Freizeitangebote unterstreichen das.

Schlittschuhfahren mitten im ersten Bezirk

Eine tolle Freizeitaktivität zu zweit ist der Wiener Eistraum am Rathaus. Zwar ist dieser kein Geheimtipp, jedoch gerade um die Weihnachtszeit umschlingt einen das Areal mit einer wohligen Stimmung. Neben dem Eislaufplatz selbst gibt es dort auch den sogenannten „Traumpfad“, quasi ein Eiswanderweg, der mittlerweile zwischen 350 und 410 Meter lang ist und durch den liebevoll geschmückten Rathauspark führt. Der Erfolg kann sich sehen lassen, denn die Größe des Wiener Eistraums hat sich seit 2003 (1.800 m²) auf stolze 8.500 m² Eisfläche vergrößert.

Selbst wenn die Beine erschöpft und die Lunge außer Puste sind, muss dies nicht gleich den Nachhauseweg bedeuten. Auf dem unmittelbar daneben stattfindenden Adventsmarkt kann man sich mit den köstlichsten weihnachtlichen Leckereien und Getränken wieder frische Energie besorgen und die Weihnachtsstimmung auf sich wirken lassen. Der Eislaufplatz beim Rathaus ist somit auf jeden Fall eines der Freizeitangebote, das man bei einem Wien-Besuch im Winter definitiv nicht auslassen sollte.

Eislaufen mit den Kindern

Eislaufen über den Dächern Wiens

Für alle die hoch hinaus wollen, ist die Kunsteisbahn Engelmann sehr zu empfehlen. Bereits ab Ende Oktober kann in dieser Saison wieder der in Österreich äußerst beliebte Sport auf den Dächern des westlichen Stadtteils Hernals betrieben werden. Vom normalen Eislauf-Betrieb abgesehen ist aber auch die wöchentliche Eisdisco ein tolles Ausflugsziel vor allem für Kinder. An den übrigen Tagen kann aber auch ein romantischer Abend mit toller Sonnenuntergangsstimmung über den Dächern genossen werden.

Ein weiterer Pluspunkt der Eisbahn Engelmann ist die eigene Kantine bei der die Mitarbeiter nahezu ganztägig mit warmen Speisen, Punsch, sowie auch Mehlspeisen für das Wohl der Eisläufer sorgen.

Eislaufen in der Natur

Natureislaufen in der Hauptstadt

Wer sich gerne aktiv an der Natur erfreut, der tut sich in Wien vermutlich oft etwas schwer, da man zumindest eine halbe Stunde braucht um in die Natur zukommen. Will man Natureislaufen muss man jedoch einen nicht ganz so weiten Weg auf sich nehmen. Die Alte Donau im Nord-Osten Wiens lädt ein, sich auf eine Wanderung über den See zu machen. Mit 1,6km² potenzieller Eisfläche ist die Alte Donau Sieger in der Kategorie größter Eislaufplatz.

Es muss jedoch beachtet werden, dass das Eis nicht an jeder Stelle dick genug ist. Grundsätzlich kann es hier auch Winter geben, in denen sie gar nicht oder nur oberflächlich zufriert. Die Alte Donau ist ein öffentlicher See, was bedeutet, dass man zwar keinen Eintritt zahlen muss, um dort Schlittschuh zu fahren, aber auch, dass es keine Aufsichtsperson gibt. Darum ist es ratsam den Tagesausflug zumindest zu zweit zu unternehmen. Die Alte Donau ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert, sofern man es vorzieht seine Freizeit lieber in der Natur, als unmittelbar in der Stadt zu verbringen.

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