Hund und Bahn – das geht!

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Wenn die Familie auf Reisen geht, sollen am Besten alle Familienmitglieder dabei sein. Darunter verstehen viele nicht nur Mama, Papa, die Kinder und vielleicht auch die Großeltern, sondern ebenfalls den geliebten Vierbeiner. Ist die Reiseplanung aber ohnehin schon stressig und eine Herausforderung, so werden Hundebesitzer mit einer weiteren Überlegung konfrontiert: Für welches Transportmittel sollen wir uns entscheiden?

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Hund und Bahn – das geht!

Wie der Hund am besten im Auto transportiert wird, haben wir euch bereits erläutert, doch nicht jede Familie möchten auf diese Art reisen. Manche möchten sich auf der Fahrt bequem zurücklehnen und sich ohne Stau und Stress an den Zielort bringen lassen. Gerade bei kürzeren Routen ist dann die Bahn die erste Wahl. Doch auf was gilt es dabei bei der Mitnahme eines Hundes zu achten?

Hund als Beifahrer. Sinnvoll sichern.

In den meisten Zügen der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) ist die Mitnahme von Hunden – und auch Katzen – erlaubt. Oftmals ist dies sogar problemlos und kostenfrei möglich, jedoch nur, wenn das Tier in eine Transportbox als Handgepäck passt (in dieser natürlich entsprechend auch die gesamte Fahrzeit Platz nehmen kann) oder es sich um einen im Behindertenpass eingetragenen Assistenzhund handelt. Ist dies nicht der Fall, muss für den Hund ein eigenes Ticket gelöst werden, in der Regel betragen die Kosten 10 % des Vollpreises eines Standardtickets ab 99km/Tarifeinheit. Unter 99km/Tarifeinheit liegt der Preis bei 2 Euro. Habt ihr vor mit eurem Vierbeiner im einem Schlaf- oder Liegewagen zu reisen, wird das aber um einiges teurer, denn dann muss das gesamte Sechser-Abteil gemietet werden, egal wie viele Personen mitreisen!

Wichtiges für die Fahrt

Hunde, die ihr eigenes Ticket benötigen, haben deshalb noch längst keinen Anspruch auf freie Sitzplatzwahl! Im Gegenteil, Hunde dürfen nicht auf den Sitzen Platz nehmen, sondern müssen es sich auf dem Boden gemütlich machen. Auch sind Hundehalter dazu verpflichtet ihrem Vierbeiner für die gesamte Fahrt einen Maulkorb anzulegen (Assistenzhunde bilden eine Ausnahme). Ihr solltet euch also im Vorfeld Gedanken machen, ob ihr dies eurem Hund zumuten möchtet – vor allem dann, wenn er einen Beißkorb nicht gewohnt ist. Auch sollte bedacht werden, dass es mitunter im Zug recht voll werden kann: Hunde, die keine großen Menschenansammlungen mögen, werden dementsprechend gestresst sein. Auch nicht zu vergessen: Zwischendurch gibt es keine Pipipausen – gerade bei Welpen kann dies zu einer großen Herausforderung werden. Was ihr des Weiteren keinesfalls vergessen dürft: Proviant, Wasser und einen Wassernapf für euren Liebling, denn dies stellt die ÖBB bisher leider nicht zur Verfügung.

Mit der Bahn in den Österreichurlaub – das geht auch mit Hund! Allerdings ist es wichtig vorher abzuwägen, ob der Hund unter dieser Reisevariante nicht leidet. Hat er aber weder Angst vor vielen Menschen, stört sich nicht an einem Beißkorb, noch hat er Probleme damit eine Weile sein Bedürfnis einzuhalten, dann ist diese Möglichkeit eine, die man gerne in Betracht ziehen darf.

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