Windsurfen in Österreich – die besten Spots

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Mit seinen zahlreichen Seen ist Österreich wahrlich ein Wassersport-Paradies. Man findet in Österreich nahezu jeden Tag einen Surfspot an dem genug Wind weht, um einen tollen Windsurf-Tag zu verbringen. An den sogenannten Thermikspots ist es aber so, dass im Frühjahr und im Herbst etwas stärkerer Wind geht, weshalb der Sommer an jenen Orten für Anfänger auch sehr gut geeignet ist. An bestimmten Plätzen kann man sich aber ziemlich das ganze Jahr auf einen kräftigen Wind verlassen. Vom westlichen Vorarlberg bis ins Burgenland im Osten schauen wir uns die besten Spots zum Windsurfen an.

Windsurfer auf seinem Board

Perfekter Wind in Podersdorf am Neusiedlersee

Der Surfspot Podersdorf ist einer der beliebtesten in Österreich. Durch die flache burgenländische Landschaft pfeift der Wind über den Neusiedlersee nur so hinweg. Podersdorf ist einer der bekanntesten Spots, an denen das ganze Jahr lang ein perfekter Wind zum Windsurfen weht, weshalb auch der Surf-Weltcup, mit Ausnahme 2017 (in Neusiedl), seit 1997 immer in Podersdorf ausgetragen wurde.

Kräftiger Wind in Breitenbrunn am Neusiedlersee

Breitenbrunn ist der zweite Haupt-Surfspot am Neusiedlersee. Dieser ist bei vielen sogar beliebter als Podersdorf, da man dort mit einem kräftigeren Wind und besseren Wasserverhältnissen rechnen kann. Einige Sympathie-Punkte verliert Breitenbrunn aber, da für einen großen Teil der Sportler nicht genügend Startplatz vorhanden ist. Außerdem muss man zwischen den Bäumen starten, was ein zusätzliches Hindernis darstellt.

Vom Ostwind verwöhnte Mattsee in Salzburg

Der Mattsee in Salzburg ist vor allem für Anfänger und für Liebhaber des Aktivurlaubs eine Top-Destination. Die Surf- und Segelschule Steiner Nautic bietet ihre Kurse nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende an. Aber nicht nur Anfänger lernen hier das Windsurfen, sondern auch fortgeschrittenere Sportler haben am Mattsee die Möglichkeit, wieder ganz neue Dinge zu erlernen. Durch die geographische Nähe ist der Wallersee ein direkter Konkurrent des Mattsees. Der vom Ostwind verwöhnte Mattsee überzeugt hierbei durch das bei Schönwetter türkis leuchtende Wasser, während einige auf den Wallersee schwören, da man dort leichter aufs Wasser kommt.

Konstante Winverhältnisse am Achensee in Tirol

Der wohl interessanteste Spot in Tirol ist der Achensee, der sich vor allem im Sommer durch sehr konstante Windverhältnisse auszeichnet. Aber auch vor, beziehungsweise nach dem Sommer kann man den Föhnwind gut ausnützen. Der beliebteste Spot liegt gute 2 km nach dem Ort Pertisau beim Gasthof St. Hubertus. Der Achensee erreicht an guten Tagen, begünstigt durch den böigen, bayrischen Wind, eine Windstärke von bis zu 5 Beaufort und stellt somit eine spannende Herausforderung für die Surfer da. An den klarsten Stellen kann man bis zu zehn Meter unter die Wasseroberfläche sehen, sowie man einen plötzlichen Durst sogar mit dem sehr sauberen Seewasser löschen könnte. Es ist lediglich zu beachten, dass das Surfen am Achensee kostenpflichtig ist.

Thermikspot am Traunsee in Oberösterreich

Zu den besten Spots zählt auch jener im oberösterreichischen Rindbach am Traunsee. Anders  als jene am Neusiedlersee ist Rindbach ein Thermikspot, bei dem man die besten Vorraussetzungen bei Schönwetter vorfindet. Am empfehlenswertesten ist der Einstieg Rindbach im Frühjahr oder im Herbst, wenn die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht am größten sind. Zusätzlich punktet der Traunsee mit seinem glasklaren Wasser, weshalb man   hier durchaus auch einen Tagesausflug mit den Kindern unternehmen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder einzelne Spot tolle Vorteile darbietet, aber auch mit der einen oder anderen kleinen Hürde zu rechnen hat. Letztendlich muss jeder für sich seinen Lieblingsspot finden und wir hoffen natürlich, dass wir euch bei eurer Wahl des nächsten Surfspots unterstützen konnten!

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