Bowling Lexikon

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Alle Neune! Nein, Moment. Da stehen ja zehn Kegel? Sind das überhaupt Kegel? Was für einen Sport betreiben wir hier und warum haben die Kugeln Löcher? Fragen über Fragen und die Antwort ist so einfach: Nein, es sind keine Kegel, es sind Pins! Und ja, es sind zehn an der Zahl, denn wir spielen Bowling!

Gut, das Wichtigste wäre damit geklärt, doch was ist mit all den Fachbegriffen, die die Spieler auf der Nebenbahn verwenden und was hat es mit diesem „Strike“ und „Spare“ auf der Anzeigetafel auf sich? Damit ihr bei eurem ersten Bowlingversuch den Kopf frei habt und nicht über solche Fragen nachdenken müsst, erläutern wir euch gerne die wichtigsten Begriffe!

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Amerikanische Spielweise – die bei uns eher selten übliche Spielweise besagt, dass zwei Teams auf einem Bahnenpaar mit Bahnwechsel spielen.

Babysplit – ein Babysplit liegt dann vor, wenn nach einem Wurf nur die Pins 2 und 7 oder 3 und 10 stehen geblieben sind.

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Bierframe – Vorsicht, wenn man mit erfahrenen Spielern diese spaßige Version spielt! Wenn nämlich alle außer einem einen Strike werfen, muss dieser eine Runde Bier ausgeben – das kann mitunter ganz schön teuer werden.

Clean Game – wenn es sich bei jedem Frame um einen Strike oder Spares handelt, nennt man das gesamte Spiel Clean Game. Ob wir wohl jemals selbst sowas erleben werden …?

Double – zwei Strikes in Folge sind ein Double. Das ist machbar, glaubt an euch! Drei hintereinander wären übrigens ein Turkey.

Dutch 200 – so wird ein Spiel genannt, bei dem abwechselt ein Strike und ein Spare geworfen werden. Am Ende des Spieles ergibt dies genau 200 Punkte. Aber für den Anfang kann man sich ruhig auch über weniger freuen.

Europäische Spielweise – die bei uns verbreitete Spielweise wird im Gegensatz zur amerikanischen Spielweise nur auf einer Bahn ausgetragen.

Foul – hierbei handelt es sich um einen ungültigen Wurf, der durch das Übertreten oder Berühren der Foul-Linie und / oder der dahinter liegenden Bahn entsteht. Er wird mit null Punkten gewertet. Anfänger nehmen das in der Regel aber nicht ganz so genau.

Foul-Linie – die Abgrenzung zwischen Anlaufbereich und eigentlicher Spielbahn.

Frame – auch Durchgang genannt. Jedes Spiel besteht aus zehn Frames.

Gutter – hierbei handelt es sich um die Rinnen rechts und links der Bahn. Ein Ball, der die Bahn verlässt, rollt dort weiter und wird mit null Punkten gewertet. Auch Channel oder Ditch genannt. Beim Kegeln sagt man auch gerne „Pudel“ dazu, wenn der Ball in diese Rinnen kommt.

Headpin – der vorderste Pin der Zehn.

Kingpin – hier handelt es sich um einen Split, den schwersten, um genau zu sein. Nur noch Pin 7 und Pin 10 stehen.

Offener Frame – auch Open Frame. Ein Frame, bei dem nach zwei Versuchen nicht alle Pins abgeräumt worden sind. Kommt bei uns häufiger vor!

Perfect Game – das perfekte Spiel, bei dem alle zwölf Strikes in Folge geworfen worden sind. Insgesamt macht das den Höchstscore von 300 aus. Man soll sich ja immer Ziele setzen …

Pins – zehn Pins („Kegel“) befinden sich am Ende der Bahn. Von diesen sollten so viele wie möglich – am besten natürlich alle – von dem Spieler abgeräumt werden.

Pinsetter – die Maschine, die die Pins aufstellt und in die richtige Position bringt.

Räumen – die letzten Pins bzw. den letzten Pin umwerfen: abräumen.

Spare – werden beim ersten Wurf nicht alle Pins abgeräumt, diese aber mit dem zweiten Wurf umgeworfen, so spricht man von einem Spare.

Split – wenn nach dem ersten Wurf Pins stehen geblieben sind, die weit voneinander entfernt stehen, nennt man dies einen Split. Der Split wird als anspruchsvollster Bowlingwurf betrachtet, da es sich als schwierig erweist, bei einem Split noch einen Spare zu erreichen.

Strike – ein Strike liegt dann vor, wenn bereits beim ersten Wurf alle Pins abgeräumt worden sind.

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