Vater des Windsurfens

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Newman Darby ärgerte sich täglich über die zu kleinen Wellen, auf denen es unmöglich war, zu surfen. Unweit von seinem Haus gibt es einen See, auf dem alles begann.

1964: Erfindung des Windsurfens

Darby liebte nicht nur den Wassersport, sondern war besessen von dem Gedanken, sich mit den Wellen treiben zu lassen und in rasanter Geschwindigkeit über den See zu gleiten. Eines Tages kam ihm die geniale Idee. Er befestigte ein Segel an ein Surfboard und segelte los und es funktionierte. Darby war überglücklich. Aber die Konstruktion war noch fehlerhaft. Das Problem lag an der Geschwindigkeit und an der Steuerung. Also konstruierte er ein Universalgelenk und verband das Segel mithilfe eines Nylonseils mit dem Brett. Und siehe da – es funktionierte abermals!

So wurde in Walkes-Barre in Pennsylvania im Jahre 1964 das Windsurfen erfunden. Newman Darby wird seit dem der „Vater des Windsurfens“ genannt.

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Ein Traum von den Olympischen Spielen wird wahr

Ein Jahr später begeisterte Darby mit seinem Artikel über das „Sailboarding“ im Popular Science Magazine. Besonders enthusiastisch schrieb er über die wundervolle Feststellung, dass man beim Sailboarding über das Wasser gleiten kann wie ein schnelles Boot. Aber eben ohne die Nachteile, die ein Boot mit sich bringt. Das Manövrieren und Steuern fällt ebenfalls leichter. Deshalb ist der Spaß Faktor beim Sailboarding, besonders hoch.

Newman Darby war ein Erfinder von unterschiedlichen Sachen, die meiste Zeit jedoch tüftelte er mit seiner ursprünglichen Erfindung und baute Trimarane, Skiffs und Katamarane. Als Darby erstmals mit seinem Segelbrett experimentierte sagte er, dass es ihm so viel Spaß bereite und er sich vorstellen könnte, dass diese Sportart eines Tages bei den Olympischen Spielen aufgenommen wird. 20 Jahre später wurde Windsurfen tatsächlich als Sportart bei den Sommerspielen in Los Angeles ausgetragen.

Nach seiner Erfindung eröffnete Darby ein Sailboard-Geschäft. Er versuchte erst viel später sich die Patentrechte einzufordern, aber es scheiterte am Geldmangel. Deshalb kamen ihm Jim Drake und Hoyle Schweitzer, die eine fast identische Idee hatten, mit der Patentanmeldung zuvor.

Heute: Mit dem Windsurfen anfangen

Vielleicht wollen jetzt einige das Windsurfen ausprobieren – einen Versuch ist es laut Darby auf jeden Fall wert. Hier findet ihr rund 20 Schulen für Windsurfen in Österreich. Im Vergleich zu Segelboot ist ein Surfboard schnell gekauft. Aber Achtung, es gibt inzwischen sehr viele unterschiedliche Typen von Boards und ihr solltet deshalb immer die nötige Zeit mitbringen, für eine vernünftige Beratung beim Fachhändler.

…sich mit der nächsten Windböe davontreiben lassen und seinen Gedanken Raum geben – was gibt es schöneres?

Letzte Aktualisierung: 16.02.2018

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